Landrat und Erster Beigeordneter wagen Blick in die Zukunft

Einen Blick in die Zukunft wagten vergangene Woche Landrat Günther-Martin Pauli und der Erste Beigeordnete Philipp Hahn beim Besuch der Hechinger Firma meaPuna GmbH im Nasswasen. Und zwar mit Hilfe der sogenannten Augmented Reality-Datenbrille "HoloLens" von Microsoft. Diese ermöglicht es, zusätzlich zur realen Umgebung Informationen und auch interaktive 3D-Objekte, sogenannte Hologramme, zu sehen und sich sogar darin zu bewegen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Sichtweise des HoloLens-Träger auf einen Bildschirm zu projizieren, sodass andere das vom HoloLens-Träger Gesehene nachvollziehen können.

Für die Spezialbrille lassen sich vielerlei Einsatzmöglichkeiten finden: so die räumliche Darstellung von Gebäuden oder die Fernwartung von Maschinen. Die von meaPuna entwickelten Anwendungen für die HoloLens-Brille finden Beachtung: beispielhaft hatten die jungen Entwickler das Prinzip bei der Wohnanlage in der Gammertinger Straße sichtbar gemacht: diese konnte quasi durchwandert werden, man konnte sich vom Dach aus umschauen – alles virtuell versteht sich. Das hat mittlerweile die Architekten auf den Plan gerufen, die von der Darstellungsweise begeistert sind.

Auch der Landrat, der Erste Beigeordnete und Silke Schwenk, Geschäftsführerin der Wirtschaftsfördergesellschaft des Zollernalbkreises eröffneten einen regelrechten "Think Tank" der Möglichkeiten: wenn z.B. die Höhenentwicklung von Gebäuden problematisiert wird und dargestellt werden soll, kann die HoloLens ein virtuelles Bild erzeugen, das aussägekräftiger ist, als die herkömmliche Art, nämlich die, Ballone steigen zu lassen. "Mir fallen noch viele Möglichkeiten ein, solch eine Brille für die öffentliche Verwaltung nutzbar zu machen", betonte Pauli, "die moderne Technik muss ich aber erst einmal verdauen."